Wach bleiben (Veiller tard)
Lichter, die erstarren in des Tages Neige
Ein Hund bellt schmerzlich seine Klage
Beklemmend die Stille, bevor die Träume beginnen
Wenn die Welt versinkt, und du bist mit dir allein
In Schaudern verschlingen sich Liebe und Herbst
Das Dunkel verschluckt unseren Glauben, unser Recht
Heimliche Sorge schleicht sich in unsere Adern
Bis selbst unsere Freude wird zum Kummer
Vergessene Gesichter tauchen wieder auf
Zärtlichkeit, geträumt, und hundertfach gelebt
All die Gründe, die im Grunde grundlos sind
All die Dinge in uns, die uns wach bleiben lassen
All die Gründe, die im Grunde grundlos sind
All die Dinge in uns, die uns wach bleiben lassen
Die verschlossen Worte, die wir ungesagt ließen
Die bohrenden Blicke, die wir nicht deuten konnten
Die deutlichen Zeichen, die schwachen Signale
Die Bisse des Gewissens, die bei Nacht an uns nagen
Das Alleinsein, das nur im Schweigen besteht
Die stillen Tränen, die einfach so fließen
Der frühere Ehrgeiz, an den wir uns erinnern
Wie an den alten Schatz, der verloren ging
Die Bande des Herzens, die uns aneinander ketten
Die Sehnsüchte alle, die uns lieben lassen
All die Gründe, die im Grunde grundlos sind
All die Dinge in uns, die uns wach bleiben lassen
All die Gründe, die im Grunde grundlos sind
All die Dinge in uns, die uns wach bleiben lassen
JJ Goldman
adapt. GF Bernardini

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